Xylit – Der Birkenzucker als Zuckerersatz mit seinen Eigenschaften

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„Zucker kann bei übermäßigem Verzehr schädlich sein“. Das sagen Ärzte mit Berufung auf Langzeitstudien und ihre Erfahrungen. Besonders Kinder, die extrem süße Nahrung zu sich nehmen, leiden bereits in frühen Jahren unter Gewichts- und Kariesproblemen. Alternativen zu Zucker, die weniger Kalorien enthalten, gibt es viele. Allen voran Xylit – auch als Xylitol bezeichnet. Doch nicht jeder Zuckerersatz hat einen guten Ruf.

Häufig verwendete Süßstoffe wie Aspartam, Acesulfam und Saccarin bringen einen schlechten Ruf mit sich. Aspartam beispielsweise wird chemisch hergestellt, wohingegen Xylit ein natürlich vorkommender Zuckeralkohol ist – wenn auch beide Zuckerersatzstoffe Nebenwirkungen aufweisen, so fällt die Liste bei Aspartam erheblich länger aus. Birkenzucker wird in der Regel aus (Birken-) Holz oder von Maispflanzenfasern gewonnen. Allerdings wird er nicht immer natürlich hergestellt. Wir möchten Sie hier unabhängig mit allen wichtigen Informationen und unseren Erfahrungen versorgen. In einem Test haben wir zudem unseren Testsieger gekürt.

Was ist Xylit (Xylitol)?

Xylit gehört zu den beliebtesten Alternativen von Zucker

Die wichtigsten Vorteile können folgendermaßen zusammengefasst werden:

  • Kalorienarmer Zuckeraustauschstoff
  • Trägt zur Erhaltung der Zahnmineralisierung bei
  • Einsatz in Diäten möglich
  • Blutzuckerspiegel steigt nach Verzehr weniger stark an als bei Zucker

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Xylit ist ein Zuckeralkohol der Summenformel C5H12O5, der als Zuckerersatz (E 967) verwendet wird.  Er kommt in vielen Obst- und Gemüsesorten natürlich vor, wie in Blumenkohl,  Pflaumen oder Himbeeren und Erdbeeren. Außerdem findet sich Xylitol in der Rinde verschiedener Holzsorten wieder: zum Beispiel in der Birke und Buche, weshalb es auch Birkenzucker genannt wird. Zahlreiche klinische Studien untersuchten die Wirkung auf die Mundhygiene. Zahnmineralisierung ist ein wichtiger Punkt bei der Zahnhygiene – siehe Abschnitt Zähne. Laut der Verbraucherzentrale Bayern hat es eine kariesvorbeugende Wirkung. Der Artikel hierzu ist am Ende des Textes verlinkt.

Zudem bringt der Stoff deutlich weniger Kalorien mit. 1 Gramm enthält nur rund 2,4 kcal. Zucker schafft hierbei in etwa 4 Kalorien. Die Süßkraft kommt geschmacklich sehr nah an die von Zucker (Saccharose) ran.

Alles in allem ist der Zuckerersatz aber auch für Diäten interessant, da er ca. 40 % weniger Kalorien enthält als Zucker. Die Herstellung erfolgt zudem meist (aber nicht immer) natürlich aus Maispflanzenfasern oder Buchenholz. Jedoch sollte man darauf achten, dass keine Gentechnik verwendet wird. Die führenden Hersteller in Deutschland distanzieren sich aber in der Regel von dieser Methode der Gewinnung. Oft wird es aus Glukose hergestellt. Wie auch beim Menschen durch bestimmte Enzyme aus Glukose Xylit produziert wird. Die benötigten Enzyme werden in dem Fall beispielsweise aus Maisstärke gewonnen. Manche Hersteller setzen auf die Verwertung von Genmais-Stärke oder gentechnisch veränderten Mikroorganismen bei der Herstellung. Dies wird leider nicht immer gekennzeichnet. Obwohl Birkenzucker so heißt wird er in den meisten Fällen heute aus Buchenholz gewonnen.

Hilft es gegen Diabetes?

Xylitol Pulver weist – nach Herstellerangaben einen niedrigen glykämischen Index auf und erhöht deshalb den Blutzuckerspiegel weniger stark als Zucker. Gegen Diabetes als Heilmittel einsetzen kann man Xylit aber natürlich nicht. Die genannte Eigenschaft macht den Süßstoff als potentielles Süßungsmittel für Diabetiker oder Menschen, die Probleme mit Blutzuckerschwankungen haben.

Was ist Erythrit?

Erythrit ist die Light Variante zu gewöhnlichem Xylit. Es handelt sich hierbei also um eine fast kalorienfreie Alternative zu Zucker. Erythrit hat jedoch den Nachteil, dass es nicht ganz die Süßkraft von Zucker erreicht – etwa 70%. In der Natur ist der Zuckerersatz insbesondere in Käse, Obst oder Pistazien zu finden.

Auch Erythrit (meso-1,2,3,4-Butantetrol) gehört zu den Zuckeralkoholen. Durch  natürliche Fermentation – im Grunde Vergärung von Traubenzucker wird es je nach Produzent hergestellt. Sportler und Menschen, die eine Diät halten, verwenden aufgrund der niedrigeren Kalorien bevorzugt Erythrit statt Xylit Pulver. 100 g Zucker entsprechen etwa 130 g Erythrit von der Süßkraft her.

100 Gramm davon haben in etwa nur 20 kcal, zudem ist die Wirkung auf die Zähne ebenfalls anders als bei Zucker. Ein übermäßiger Konsum kann jedoch wie auch bei Xylit abführend wirken und Verdauungsprobleme verursachen. Bezüglich des Blutzuckerspiegels weist es selbige Eigenschaft wie Xylit auf. Diabetiker können also einer Studie aus 2010 zufolge hier profitieren.

Da die natürliche Herstellung durch Katalyseprozesse aus Weinsäure beispielsweise aber zu aufwendig ist, wird es häufig aus osmophilen Pilzen gewonnen, die mit Kohlenhydraten angereichert werden. Durch Fermentation werden sie in in Ribit, Glycerin, Ethanol, kleine Mehrfachzucker (Oligosaccharide) und Erythrit aufgespalten.

Unterschied zwischen den beiden Zucker Alternativen

Was ist Xylitol? Das Diagramm

Die beiden Zucker Alternativen haben also augenscheinlich eine Gemeinsamkeit: Sie sind gut für die Zahnhygiene – also um die Häufigkeit von Zahnkaries zu verringern, wenn man die unten angeführte Studie aus 2014 zitiert. Ob diese Studie von der EFSA so bestätigt wurde, wissen wir nicht. Laut der EFSA heißt es aber zudem – nach wissenschaftlicher Datenlage, dass Xylitol-Kaugummi das Kariesrisiko bei Kindern verringert. Hierzu muss mindestens dreimal täglich nach den Mahlzeiten z.B 2–3 g reines Xylit-Kaugummi verzehrt werden. Zusätzlich sind sie sehr kalorienarm. Wer einen hohen Zuckerkonsum an den Tag legt oder einfach abnehmen möchte, der kann durchaus von den beiden Alternativen profitieren. Dennoch gilt auch hier: der Genuss in Maßen ist zu beachten. Erfahrungen diverser Nutzer zufolge sollen auch Heißhungerattacken weniger werden. Wissenschaftliche Untersuchungen explizit hierzu gibt es anscheinend keine.

Das Erythrit (-Xucker) light hat laut dem Hersteller „Xucker“ einen glykämischen Index von 0. Deren Xylit hat einen glykämischen Index von 10. Zucker bringt es dabei auf 65 und Traubenzucker auf 100. Nicht nur Zucker, sondern auch Weißmehl und Alkohol führen zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel, was zu einer höheren Ausschüttung von Insulin führt. Wichtig ist es auch die Umstellung auf den Zuckerersatz langsam zu vollziehen, um keine Verdauungsprobleme zu bekommen.

Verträglichkeit

Die persönliche Verträglichkeit von Xylitol und Erythrit  kann mitunter stark von Mensch zu Mensch variieren. Für Haustiere jedoch, insbesondere Hunde wirken die Stoffe toxisch. Um Unwohlsein zu vermeiden sollte man den Zucker nur Stück für Stück ersetzen, also nicht abrupt. Erfahrungsgemäß gewöhnt sich die menschliche Verdauung dann relativ gut an den Stoff.  Nichtsdestotrotz sollte man mit der Einnahme wie auch beim Zucker nicht übertreiben. Unter Umständen kann es hier zu Unverträglichkeiten und negativen Beeinflussungen auf die Verdauung kommen. Es empfiehlt sich den Zuckerersatz mengenmäßig genauso wie Zucker einzusetzen.

Bei Erythrit muss man demnach mit einer 30% geringeren Süßkraft rechnen – dies ist jedoch einzig Gewöhnungssache. Alternativ muss man eventuell etwas mehr davon zum Süßen nehmen. Denn von Beginn an hat der menschliche Organismus den Zucker zu lieben gelernt. Die Süßkraft von Xylitol ist jedoch fast gleich, die Kalorien deshalb allerdings minimal höher. Am besten ist es die Stoffe so zu verwenden, wie man es selbst am besten verträgt, deshalb ist Herantasten gefragt. Auch bei Kindern sollte man die Menge reduzieren, um keinen Durchfall zu verursachen.

Woraus besteht Xylit und welche Eigenschaften hat er?

Noch einmal kurz etwas zur chemischen Zusammensetzung und den Eigenschaften: Xylit ist chemisch gesehen ein Pentitol, welches zu den Zuckeralkoholen gehört. Fast 98 % der Süßkraft von Saccharose wird erreicht.  Es erzeugt auf der Zunge einen leicht kühlenden Effekt, da es der Umgebung Wärme entzieht. Der Nährwert von 10 kJ/g (2,4 kcal/g) ist 40 % geringer als bei Saccharose. Blutzucker- und Insulinspiegel werden geringer beeinflusst. Das Molekül von Xylit vermag es viel Wasser an sich zu binden. Im Dünndarm wird es nicht vollständig und nur passiv resorbiert – so das Infoportal chemie.de. Eine Einnahme über 0,5 g von Xylitol pro kg Körpergewicht ist nicht zu empfehlen, da sich eine abführende Wirkung breitmachen kann. Bei Gewöhnung des Organismus an die regelmäßige Einnahme innerhalb eines Zeitraumes von 3-4 Wochen können Nebenwirkungen jedoch je nach Mensch geringer ausfallen oder vollständig verschwinden.

Welche Anwendungsgebiete gibt es?

Xylit kommt überall in der Küche zum Einsatz, wo man normalerweise zu Zucker greifen würde. Also beim Backen, in Süßspeisen oder in Getränken. Es hat jedoch keine karamellisierende Eigenschaft wie Zucker. Lediglich, wenn man es für längere Zeit auf über 200 Grad erhitzt. Beim Backen mit Hefe darf man den Zucker nicht komplett weglassen, da die Hefe ja noch „Futter“ braucht. Die im Anhang beschriebene Anti-kariogene Wirkung kommt uns hierbei zugute. Der für Karies günstige, saure pH-Wert kann uns so beim Kochen und Backen, aber auch bei der Herstellung von selbstgemachten Bonbons in der Mundhöhle während des Verzehrs erspart bleiben. Allerdings darf kein Zucker beigegeben werden. Desweiteren gibt es Kakao-Pulver und Schokolade mit Xylit, welche  sogar noch weniger Kalorien als herkömmliche Schokolade mitbringen. Der Birkenzucker wird mittlerweile von vielen verschiedenen Herstellern wie Xucker und Wohltuer online angeboten.

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Birkenzucker beim Abnehmen

abnehmen durch xylit besser als zucker

In Diäten und bei ernährungsbewussten Menschen wird Xylit und Erythrit bevorzugt eingesetzt. Dadurch, dass Xylit 40% weniger Kalorien enthält als Zucker, aber nahezu die identische Süßkraft ist es wunderbar dazu geeignet den Süßhunger zu stillen. Erythrit hat noch weniger Kalorien, dafür aber 30% weniger Süßkraft. Oft beschrieben wird auch, dass der Blutzuckerspiegel weniger stark hoch geht, weshalb man zudem weitestgehend von Heißhungerattacken verschont bleibt. Zum Thema Heißhunger gibt es hier aber keine wissenschaftlichen Belege, weshalb unsicher ist, ob diese Aussage stimmt. In Schokolade kommt Xylit zumeist als E967 oder Xylos zum Einsatz. Man muss also nicht gänzlich auf Schokolade verzichten, wenn man abnehmen möchte.

Der Geschmack der Schokolade oder selbstgemachten Süßigkeiten ist dabei fast gleich. Aber auch in Diäten oder bei einer langfristigen Ernährungsumstellung – was empfehlenswerter ist, sollte man nicht übermäßig zur Zucker Alternative greifen. Möchte man den Ersatz jedoch langfristig in den Ernährungsplan einbauen, so muss man durchaus eine Gewöhnungsphase von ca. 3-4 Wochen einplanen, bis der eigene Körper das Xylit besser verträgt. Ansonsten kann gerade anfangs, wenn man es mit dem Konsum übertreibt die Verdauung etwas verrückt spielen.

Warum Xylit auch für eine Low Carb Diät geeignet ist

Der Zuckerersatz enthält zwar wie Zucker fast 100 g Kohlenhydrate, diese kommen allerdings als Zuckeralkohole daher. Sie werden somit nicht als Kohlenhydrate verstoffwechselt. Dies gilt sowohl für Xylit, als auch für Erythrit. Es werden aus Xylit insbesondere Triglyceride/Fettsäuren gebildet, allerdings fast kein Glucose. Somit findet keine signifikante Veränderung im Bereich des Fettstoffwechsels und auf die Blutfettwerte statt. Der Blutzuckerspiegel wird weniger erhöht. Erythrit wird so gut wie gar nicht verstoffwechselt und ist deshalb nahezu frei von Kalorien. Somit sind beide Varianten gut zum Abnehmen im Rahmen einer Low-Carb Diät geeignet.

Xylit Pulver für die Zähne

xylit für die zähneDie zur Erhaltung der Zahnmineralisierung beitragende Wirkung macht Xylit nicht zu einer Wunderwaffe gegen Karies, allerdings stellt es eine gute Alternative dar, wenn man nicht auf Süßigkeiten verzichten möchte oder den Zähnen auf Dauer etwas Gutes tun will. Zum einen können Bakterien in der Mundhöhle lediglich in einem saurem Milieu (einem pH-Wert zwischen 4 und 5,5) überleben.

Zum anderen hält Xylit Bakterien davon ab, Zucker oder andere Kohlenhydrate, die für sie geeignet sind – aus Stärke zum Beispiel in Milchsäure umzuwandeln, die dem Zahnschmelz schadet. Nicht umsonst kommt es deshalb gehäuft in Zahnpasta und Kaugummis zum Einsatz. Es hat langfristig also einen Effekt auf die normale Mundflora.

Kariesbakterien wandeln in der Mundhöhle Zucker zu Säure um, dadurch löst sich die Zahnhartsubstanz. Desweiteren werden Mineralien wie Phosphor und Kalzium aus dem Zahnschmelz gelöst. Diese „Entmineralisierung“ kann auf Dauer zu Karies führen und Löcher in den Zähnen hervorrufen.

Bei Kindern und auch Erwachsenen könne Xylitol – wie in den 70er Jahren augenscheinlich herausgefunden wurde, Karies bei täglichem Austausch gegen Zucker reduzieren. Kariesbakterien können Xylitol nicht verwerten, weshalb ihnen der Nährboden genommen wird. Die bezugnehmende Studie findet sich in unserer Navigation unter „Wissenschaftliche Studien“. Mit einem halben Teelöffel Xylit Pulver in Wasser kann man täglich eine Mundspülung durchführen, um die positiven Eigenschaften zu nutzen. Die Lösung wird zwei Minuten im Mund behalten und anschließend spült man die Mundhöhle mit klarem Wasser wieder aus. Am besten trinkt man danach 30 Minuten lang erst einmal nichts, um die bestmögliche Wirkung zu gewährleisten. Man kann die Mundspülung nach dem Essen (insbesondere von Süßem) und vor dem Zubettgehen anwenden. Am besten nach dem Zähneputzen.

Mögliche Nebenwirkungen von Xylit und Erythrit

Nachteile der beiden Stoffe sind insbesondere in der Herstellung auszumachen. Früher wurde Xylitol zumeist aus Birkenholz gewonnen – heute ist dies jedoch zu aufwendig. Deshalb wird oftmals genmanipulierter Mais herangezogen. Bei Unsicherheiten bezüglich der Herstellung sollte man sich deshalb erkundigen. Xucker zum Beispiel – auf diesen Hersteller gehen wir im nächsten Abschnitt ein, verzichtet bei der Herstellung auf Gentechnik.

Nachteile Xylit: Der Blutzuckerspiegel steigt leicht an. Bei stärkerer Dosierung kann es zu Blähungen, Durchfall und Verdauungsstörungen kommen. Eine abführende Wirkung wurde bei hoher Dosis-Einnahme festgestellt. Nicht für Haustiere geeignet!

Nachteile Erythrit: Der Blutzuckerspiegel wird weniger beeinflusst, auch der Insulinspiegel. Dafür erreicht die Süßkraft nur 70% derer von Zucker. Bei sehr großen Mengen können auch hier selbige Nebenwirkungen auftreten. Ebenfalls nicht für Haustiere geeignet.

Ist Xylit gefährlich oder gar krebserregend?

Es macht Sinn sich einmal genauer über mögliche Gefahren von Lebensmitteln und Zusatzstoffen zu informieren. Doch häufig werden im Netz Gerüchte verbreitet, die sich als unwahr herausstellen. Das deutsche Krebsinformationszentrum warnt offiziell vor kursierenden Listen von Zusatzstoffen, die vermeintlich krebserregend sein sollen. Das Bundesamt für Risikobewertung in Deutschland hat am 01. Juli 2014 bekannt gegeben, dass keine gesundheitlichen Bedenken beim Verzehr von Xylitol auch als Pulver bestehen. Lediglich die bereits bekannte abführende Wirkung, die viele Zuckeraustauschstoffe mitbringen wurde beschrieben.

Wie beginne ich am besten die Einnahme?

Am besten beginnt man Wochenends oder nach der Arbeit mit der Einnahme und steigert die Menge langsam. Man süßt beispielsweise zu Beginn nur den Kaffee und nach ein paar Tagen beginnt man dann mit Getränken und Speisen. So kann sich die eigene Verdauung besser an den Zuckerersatz und die Inhaltsstoffe gewöhnen.

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Als Zuckerersatz Testsieger bei uns am besten abgeschnitten

In allen unseren Tests, was den „Birkenzucker“ angeht, hat sich ganz klar ein Testsieger herauskristallisiert. Der Marktführer Xucker bietet sowohl Xylit zum Kaufen aus Finnland als auch das kalorienärmere Erythrit an. Besonders überzeugt hat hier das Produkt Xucker Premium Xylit. Es wurde laut Hersteller komplett ohne Gentechnik hergestellt. Für die Herstellung werden im ersten Schritt Xylan-haltige Pflanzenstoffe wie Holz, Rinde oder Reste von Maiskolben zerkleinert und mit Wasser vermischt, um das Xylan zu lösen.

Danach wird der Stoff weiter verarbeitet (hydrolisiert), dann entsteht Xylose – der Holzzucker. Wurde Holz verwendet, so stammt es aus nachhaltiger, europäischer Forstwirtschaft – also durchaus zwei wichtige Eigenschaften. Die tägliche Kalorienzufuhr kann deutlich gesenkt werden, wenn man das Produkt regelmäßig einsetzt.

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Überzeugt hat uns Xucker gegenüber anderen Produkten insbesondere aufgrund der Tatsache, dass es nahezu identisch wie Zucker schmeckt. Auch die Konsistenz ist fast gleich. Es wurde zudem über einen längeren Zeitraum eingenommen und gut vertragen. Lediglich die ersten Tage musste unser Tester vermehrt auf die Toilette, was sich aber im akzeptablen Rahmen befand. Hierbei hat er den Fehler begannen, dass er sofort 1 zu 1 den Zucker in seiner Ernährungsweise ersetzt hat. Man sollte sich aber langsam gewöhnen, dann gibt es auch mit Xucker keine Probleme. Zudem ist diese Form sehr hochwertig in der Herstellung und in der Zusammensetzung.

Perfekt zum Backen und für Diabetiker

Bemerkt man keine leicht abführende Wirkung, so kann man es weiter wie gewohnt verwenden. Es eignet sich gut zum Backen und auch zum Süßen von warmen Getränken. Karamellisierung kann man leider vergessen, hierfür erreicht das Xucker aber fast genauso eine Süßkraft wie gewöhnliches Zucker – bringt dabei aber nur  236 kcal pro 100 Gramm mit. Der Hersteller bietet auch Schokolade und Gelierzucker- oder Rohrzucker-Ersatz an. Der Insulin- und Zuckerspiegel steigen geringer an als bei Zucker.

Der Vorteil gegenüber Stevia – welches wir auch bereits probiert haben: der bittere Nachgeschmack bleibt weg. Es schmeckt wunderbar zu Kaffee und auch beim Backen. Man kann es einfach 1 zu 1 wie Zucker verwenden, es rieselt jedoch nicht so gut wie Kristallzucker und wirkt etwas feuchter. Daher klumpt es auch eher, wenn es feucht wird. Diese kann man aber einfach lösen. Einziger Nachteil ist der höhere Preis gegenüber dem Haushaltszucker.

Auch Naturtotal und Wohltuer haben überzeugt

In unserem Video haben wir Xucker und Naturtotal miteinander verglichen – parallel wurde aber auch die Marke Wohltuer unter die Lupe genommen. Auch die beiden anderen Produkte haben in Konsistenz, Verträglichkeit und Geschmack überzeugt. Es wurde ebenfalls bei der Herstellung keine Gentechnik verwendet und das Xylit-Pulver von Naturtotal hat eine Reinheit von 99,5 %. Zudem bringt es einen günstigeren Kilogrammpreis mit. Lediglich der Geruch beim Öffnen der Naturtotal Variante ist eher unangenehm und riecht etwas nach Lösungsmitteln. Der Birkenzucker stammt aus Europa.

Video zum Birkenzucker Vergleich

Die Xylit Nährwerte je 100 g von Xucker:

  • 988 kJ (236 kcal)
  • 100 g Kohlenhydrate
  • – davon verwertbar 60 g
  • – davon Zucker 0 g
  • 0 g Eiweiß
  • 0 g Fett
  • 0 g Ballaststoffe
  • 0 g Natrium

Die Xylit Nährwerte je 100 g von Naturtotal:

  •  988 kJ (236 kcal)
  • 100 g Kohlenhydrate
  • – davon Zucker 0 g
  • 0 g Eiweiß
  • 0 g Fett
  • 0 g Ballaststoffe
  • 0 g Natrium

Studien über Xylit und Xylitol

In diversen Studien wurden Einnahmen von 200 g Xylitol täglich getestet und die Inhaltsstoffe ohne Probleme vertragen. Zudem wurde eine gesundheitliche Unbedenklichkeit festgestellt. Insbesondere Erythrit ist laut Studie angeblich auch als süßes Antioxidans bekannt. Diabetiker profitieren und geprüft wurde auch, ob der oxidative Stress reduziert wird.


Zitat aus einer Studie der WHO/ FAO Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe (JECFA) aus 1999:

„Die metabolischen Studien an Tieren haben gezeigt, dass Erythrit fast vollständig absorbiert wird, nicht systemisch metabolisiert und wird unverändert im Urin ausgeschieden. Die Sicherheitsstudien haben gezeigt, dass Erythrit gut verträglich ist und entlockt keine toxikologischen Wirkungen.“

Link zum Artikel: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9862657


Zudem wurde der positive Effekt von Xylitol auf die Mundflora und Karies erkannt:

„Xylitol verringert die Häufigkeit von Zahnkaries durch Erhöhung des Speichelflusses und pH 13 und die Verringerung der Anzahl von kariogenen und parodontopathogenen Bakterien.“

Link zum Artikel: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4232036/


Artikel der Verbraucherzentrale Bayern zum Thema Karies:


Studie bezüglich Erythrit und Diabetes:

Link zum Artikel: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20186409

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